Arche-Schule

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Die Arche-Schule in Kariobangi

In Nairobi, der Hauptstadt Kenias, leben mehr als 3 Millionen Menschen. Je nachdem, wen man fragt, gibt es 500.000 bis eine Million Flüchtlinge. Sie kommen aus Äthiopien und dem von Terroristen geplagten Somalia, Tansania oder dem trockenen Norden Kenias selbst. Viele landen auf dem Weg in eine vermeintlich bessere Welt in einem Slum. In Kibera, einem der größten Elendsviertel Afrikas, oder in einem der kleinen Viertel wie Kariobangi mitten in Nairobi.

Walter und Christel Gschwandtner arbeiten mit Life Challenge Asmail-anhangsistance schon seit 25 Jahren in Nairobi. Neben der christlichen Literatur- und Schulungsarbeit unterstützen sie Projekte, die Menschen in kritischen Situationen helfen, ermutigen und zu einem selbständigen und hoffnungs-vollen Leben befähigen.

Eines dieser Projekte ist die Arche-Schule im Kariobangi Slum von Nairobi. Inmitten von Armut, Arbeitslosigkeit und Kriminalität gibt es Hoffnung. Für ca. 350 Kinder heißt diese Hoffnung „Arc-School“ (Arche-Schule).

Die Arche-Schule ist eine christliche Einrichtung. Viele Eltern aus der muslimisch geprägten Nachbarschaft sind froh, dass sie ihre Kinder dorthin schicken können. Denn die staatlichen Schulen haben oftmals keinen guten Ruf. Prügelstrafe gehört dort zum Konzept. Schulleiterin Bentina Alusi duldet sie nicht.

Sie und ihr Mann Bernard sind der Dreh- und Angelpunkt, die Gründer und Vorantreiber der Schule Und sie stehen in Dauerverantwortung. Denn für viele Kinder sind sie DER Ansprechpartner – auch wenn sie Eltern verlieren und plötzlich als Waisen dastehen. Das Ehepaar, das drei eigene und ein Pflegekind hat, schließt die Schule in den Ferien darum nur für wenige Tage. „Die Kinder müssen hierherkommen können, sie brauchen einen ruhigen Ort“, begründet Bentina Alusi.

Education ist life – Bildung ist Leben. Um Kindern in sehr belastenden Situationen Bildung zu ermöglichen, möchten wir einen Beitrag leisten und die Mitarbeiter vor Ort in ihrem Engagement ermutigen.